MAGIX Music Maker 17 Premium

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Redakteur: Iceman05

MAGIX Music Maker 17 Premium

Genre: - Multimedia-Software -

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Cover MAGIX Music Maker 17 Premium
Erscheinungstermin:
15/09/2010
Entwickler:
MAGIX AG
Vertrieb:
MAGIX AG
Website:
Preis:
ca. 99.00 €

SSG Meinung

„Musik machen kann jetzt jeder! Einfach loslegen. Vorkenntnisse nicht nötig.“ - Damit wirbt der Hersteller und spricht damit auch die unmusikalischen Mitmenschen unter uns an. Wir konnten bereits vor knapp einem Jahr den Music Maker 16 testen und waren über das Ergebnis positiv überrascht. Ob MAGIX mit dem Music Maker 17 in der Erfolgsspur bleibt oder einen völlig neuen Weg geht, zeigt folgender Test.

Installation
Die Installation verlief wie gewohnt problemlos. Der Music Maker 17 läuft auch auf etwas älteren Systemen.

Bedienung
Nach dem Start des Programms fällt die neue, überarbeitete Oberfläche auf. Wichtige Funktionen sind jetzt schneller und mit weniger Klicks erreichbar. Wer bereits mit dem Music Maker 16 gearbeitet hat, wird sich schnell zurechtfinden. Für alle anderen bietet MAGIX wieder hilfreiche Tutorial-Videos an. Dadurch wird ein grober Überblick verschafft und die wichtigsten Funktionen erläutert. Jetzt sollte einer erfolgreichen Komposition nichts mehr im Weg stehen.

Funktionen
Wie schon beim Vorgänger bietet der Music Maker 17 die Wahl, ob man im „Easy-Mode“ arbeiten möchte  oder eben nicht. Dieser kann oben links aktiviert bzw. deaktiviert werden. Eine Deaktivierung ist jedoch nur für Fortgeschrittene sinnvoll.
Auf den 16 Spuren kann sich nun ausgetobt werden. Es stehen viele authentisch klingende Instrumente zur Auswahl. Das System ist wieder nach dem „Baustein-Prinzip“ aufgebaut. Per Drag'n'Drop werden die Loops einfach in die entsprechende Spur gezogen. Über einen Rechtsklick der Maus können noch Feinheiten wie Tonhöhe, Tempo, Lautstärke oder auch Effekte eingestellt werden.

Was sind eigentlich Loops? Der Begriff Loop (englisch: Schleife) bezeichnet ursprünglich ein an beiden Enden zusammengeklebtes Stück eines Tonbandes und wird heute von Musikern synonym für ein Sample benutzt, das so geschnitten ist, dass man es ohne Brüche mehrfach hintereinander abspielen kann. Das sind insbesondere Schlagzeugsamples und Begleitrhythmen, aber auch Basslinien oder kurze Melodiephrasen.

Auch der Song Maker wurde überarbeitet und verbessert. Wie der Name bereits sagt, lassen sich in wenigen Sekunden, nach Auswahl der Instrumente, ganze Songs erzeugen. Durch das Software-Mischpult kommt sogar ein bisschen Studio-Atmosphäre auf, auch hier sind die Einstellmöglichkeiten zahlreich und tiefgehend. Alle Instrumente können auch direkt über die Tastatur gespielt werden, dies erfordert jedoch etwas Übung.

Der Music Maker 17 von MAGIX bietet viele Exportfunktionen mit Einstellmöglichkeiten wie WAV, Ogg Vorbis, WMA, AVI, WMV und sogar Twitter sowie Facebook, um das Ergebnis Freunden und Bekannten schnellstmöglich mitzuteilen. Der Export funktionierte im Test schnell und problemlos, ebenso wie das direkte Hochladen auf YouTube und MySpace. Ein echter Hingucker sind die neuen Video-Vorlagen, denn nicht immer hat man für seinen selbstkomponierten Song passendes Videomaterial zur Hand. Dadurch wird das Kunstwerk auch optisch aufgewertet.

Fazit:
Der diesjährige Music Maker erfüllt alle Erwartungen und löst bei Musikfans Begeisterung aus. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Der virtuelle Lehrgang erleichtert den Einstieg und gibt wertvolle Tipps mit auf den Weg. Die zahlreichen Exportfunktionen und das kinderleichte Veröffentlichen auf YouTube, Facebook und Twitter lassen keine Wünsche offen. MAGIX hat also sein Versprechen gehalten: In nur drei Schritten - 1. Sounds auswählen, 2. Effekte hinzufügen und mischen, 3. Exportieren in eine Datei, auf CD oder auf eine Internetseite - lassen sich richtig gute Songs aufnehmen, aus vorhandenen Bausteinen mixen oder direkt am PC selbst kreieren. Deshalb gibt es eine klare Kaufempfehlung und zwar nicht nur für Laien und Hobbymusiker, sondern aufgrund der Detailtiefe auch für Fortgeschrittene.


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