MAGIX Music Maker MX Premium

SSG Meinung
Der Music Maker von MAGIX zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Soundprogrammen für fast jede Art von Anwender, ganz gleich ob Einsteiger oder Semiprofi. Auch dieses Jahr erscheint dementsprechend eine neue Version der Software, die nun nach Nummer 17 nicht mehr durchnummeriert wird, sondern, wie auch die meisten anderen MAGIX-Programme, schlicht das Kürzel "MX" trägt. Damit steigen wir auch direkt in die Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängervarianten ein:
"MX" steht für "Media-X-Change" und ermöglicht nicht nur den Austausch von Medien zwischen den verschiedenen Magix-MX-Programmen, sondern auch direktes Hochladen erstellter Dateien auf diverse Social-Media-Plattformen bzw. zu Online-Diensten sowie auf mobile Geräte. In der Praxis stellt die Funktion einen weiteren konsequenten Schritt in Sachen Benutzerfreundlichkeit der Magix-Programme dar. So lassen sich über den Befehl "Bereitstellen" beispielsweise Soundspuren aus Music Maker direkt in Projekte von Video Deluxe einspielen, ohne dass das Programm separat geöffnet werden muss. Dies erleichtert vor allem die Arbeit beim Nachvertonen von Videomaterial. Zum guten Ton (Achtung, Wortwitz!) gehört bei den meisten Programmen, wie auch schon bei Version des Music Makers aus dem letzten Jahr, auch eine Anbindung von beliebten Portalen wie Facebook, Youtube und Soundcloud, die sich beim Magix Music Maker MX direkt aus der Benutzeroberfläche mit den selbst komponierten Stücken bestücken lassen - schließlich will man ja der Welt seine neuen Werke auch vorstellen. Die Funktion erweist sich in der Praxis zwar nicht als lebenswichtig, spart einem auf Dauer aber viel Zeit und Rumgeklicke, was ja immer zu begrüßen ist.
Zu den weiteren Änderungen gehört natürlich auch in diesem Jahr eine leichte optische Retusche der Programmoberfläche, die aber sowohl erfahrene Music-Maker-Nutzer wie auch Neulinge in der Magix-Welt vor keine allzu großen Rätsel stellen dürfte. In Sachen Instrumente dürfen sich vor allem Freunde gepflegter Rockmusik freuen, denn Magix hat mit "Century Guitars" und "Electric Bass" zwei neue, auf Samples basierende Instrumente eingebaut. Die simulierten Gitarre und der Bass eröffnen dem Nutzer als akustische Instrumente spannende neue Möglichkeiten bei seinen Kompositionen. Schon ein erstes Experimentieren während unseres Test zeigte das enorme Potenzial und die große Bandbreite des Music Makers und seiner neuen Funktionen bzw. Instrumente. Ein sauberer authentischer Sound sorgt dabei für ein realistisch wirkendes Klangerlebnis.
Ein weiteres Highlight ist die von Nutzern des Programms sehnlichst erwartete Drum Engine, welche eine variantenreiche Auswahl an Drum-Sounds bietet und sich zudem - wie auch der Rest des Programms - sehr intuitiv bedienen lässt. Zudem sind dank der großen Optionsvielfalt Auswahl der Erstellung von Drum Sounds nach ganz persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Auch bezüglich Menge und Qualität der mitgelieferten Loops zeigt sich der Music Maker von seiner Schokoladenseite und überzeugt mit einer umfangreichen Auswahl von 3500 Loops in der Premium-Version sowie 2000 weiteren, separat im Internetarchiv verfügbaren Schleifen-Samples. Wem diese Vielfalt von Rock bis Techno noch nicht reicht, der kann dank des neuen Loop Designers nun selbst Hand an die sich wiederholenden Soundschnipsel anlegen oder eigene aufnehmen. Ebenfalls zum Funktionsumfang gehört ein MIDI-Editor, der es einem durch simples Einzeichnen von Noten mit der Maus ermöglicht, im Handumdrehen eigene Songs zu erstellen.
Das macht den Music Maker von seinem Ansatz her nach wie vor zu der wohl umfangreichster und dennoch sehr einfach zu bedienenden Software für Musikliebhaber, die es einem - auch ohne Noten lesen zu können - ermöglicht, qualitativ überzeugende Songs verschiedener Stilrichtungen zu komponieren und mit Effekten zu versehen, um zum Beispiel eigene Filme auch mit selbst kreiertem Material zu unterlegen. Auch das Remixen und Umarrangieren vorhandener Musikstücke gestaltet sich dank Importfunktion kinderleicht. Dank der Mastering Suite 3 lassen sich die Werke abschließend auch problemlos für das anvisierte Zielmedium optimieren.
Fazit:
Auch bei der Version 18 bzw. MX des Music Maker gibt sich Magix keine Blöße und hat wieder ein auch für Einsteiger sehr intuitiv und komfortabel zu bedienendes Soundtool geschaffen, das auch bereits mit der Music-Maker-Reihe vertrauten Nutzern gegenüber seinen Vorgängerversionen durch einen sinnvoll erweiterten Funktionsumfang einen deutlichen Mehrwert schafft. Wer auf der Suche nach einer umfangreichen Komplettlösung zur Erstellung eigener Musik ist und hohen Bedienkomfort sowie schnelle Erfolge schätzt, ohne dabei übermäßig musikalisch begabt sein zu müssen, der findet im Magix Music Maker MX den idealen Begleiter.
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