Windows 7 Professional 32/64 Bit deutsch

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Redakteur: sayminator

Windows 7 Professional 32/64 Bit deutsch

Genre: Windows 7

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Cover Box Windows 7 Professional
Erscheinungstermin:
22/10/2009
Entwickler:
Microsoft
Vertrieb:
Microsoft
Website:
Preis:
ca. 300.00 €

SSG Meinung

Ist Windows 7 das beste Windows aller Zeiten? Von der Installation über Einrichtung und Fehleranalyse bis hin zu einem normalen Arbeitsumfeld – Windows 7 musste sich unserem Test stellen.

Die erste große Hürde, die es zu meistern gilt, ist die Antwort zu finden auf die Frage „Welche Windows 7 Version ist für mich die richtige?“. Das ist eine sehr große Hürde!

Windows 7 liegt in folgenden Versionen vor:

Starter:
Die Starterversion ist die kleinste Version und hauptsächlich für Netbooks gedacht.

Home Premium:
Starter Edition + Aero-Funktionen + Media Center + Multitouch + Zubehör/Spiele + Heimnetznetzgruppen.

Professional:
Home Premium + EFS-Verschlüsselung + Virtualisierung (XP-Mode) + Offline-Dateien + Remote Desktop + Domänenbeitritt

Ultimate/Enterprise:
Professional + Bitlocker-Verschlüsselung + Mehrsprachigkeit + spezielle Firmennetzkomponenten + VHD-Boot.

Die Versionen Ultimate und Enterprise sind technisch vergleichbar, unterscheiden sich aber in Lizenzmodell: Ultimate gibt es als Einzellizenz für Endanwender, Enterprise nur über Volumen-Lizenzen für Firmen.

32-bit oder 64-bit?
Hat man sich für eine Version entschieden, steht man noch vor der Frage, ob 32-bit oder doch 64-bit.
Jede Version liegt in der 32 und der 64 Bitversion vor. Wer sich für die 32-Bitversion entscheidet, muss sich über fast keine Kompatibilität-Probleme Gedanken machen. Anders sieht es noch bei der 64-Bitversion aus. Hier muss man durchaus manuell auf die Suche nach den passenden Treibern gehen und wird nicht selten enttäuscht. Das ist aber nur eine Frage der Zeit, bis alle Hardwarehersteller passende Treiber zur Verfügung gestellt haben.

Wer 4 GB oder mehr Arbeitsspeicher sein eigen nennt, Sollte die 64-Bit Version installieren. Die 64 Bitarchitektur kann Arbeitsspeicher größer 4 GB ansprechen und sinnvoll nutzen.

Windows 7 Installation
Von Windows XP auf Windows 7, von Windows Vista auf Windows 7, Upgrade oder doch komplette Neuinstallation?
Wir haben verschiedene Szenarien durchgespielt.

Windows XP/Windows Vista Upgrade auf Windows 7
Egal ob XP oder Vista – Windows 7 DVD ins Laufwerk einlegen und Rechner neu starten.
Das Installationsprogramm von Windows 7 erkennt natürlich die vorhandene XP oder Vista -  Installation. Nun hat man die Möglichkeit während der Installation auszuwählen, das dass vorhandene Betriebssystem gesichert wird. In diesem Fall sichert Windows 7 das vorhandene Betriebssystem in einem eigenen Dateiformat. Aus dieser großen Datei kann man im Nachhinein zwar keine einzelnen Dateien entnehmen, aber das System auf Wunsch komplett wieder herstellen.
Sofern auf der Festplatte genügend Speicherplatz vorhanden ist, behält Windows 7 alle Verzeichnisse und Dateien der früheren Installation und auch alle persönlichen Programme, Verzeichnisse, Dateien, Dokumente, etc. bleiben bestehen.

Auf Deutsch gesagt: Alle Dateileichen, Fehlinstallationen, Viren und weiterer Müll bremsen jedes neue System und die vorhandene Hardware weiter aus!

Ich persönliche empfehle aus diesem Grunde immer einen Neuinstallation. Nur auf einer jungfräulichen Festplatte wird man die Vorzüge von Windows 7 genießen und die Leistung objektiv beurteilen können.

Windows 7 Installation
Nachdem wir die Festplatte sauber formatiert und die Installation gestartet haben, wurden wir bei der 32-Bit und auch der 64-Bit Version positiv überrascht. Relativ wenige Benutzereingaben und ca. 15 Minuten später präsentierte sich uns der Windows 7 Desktop.
Selbstverständlich war die Installation noch nicht vollständig abgeschlossen, aber wir waren doch schon beeindruckt wie schnell man Windows 7 zu Gesicht bekommt. Nach dem ersten Start geht die Einrichtung erst richtig los. Selbstverständlich muss man erst einmal eine Menge Updates für Windows 7 downloaden. Ist dies erledigt, wird man feststellen, dass einige Geräte/Treiber noch nicht funktionieren. Gerade bei der 64-Bit Version fängt hier die große Suche an. Für einige DVBT-Tuner, BluRay -Player, Bluetooth-Headsets und einige weitere exotische Geräte war es uns nicht möglich die richtigen 64-Bit Treiber zu finden. Im Großen und Ganzen haben wir aber alle unserer Testrechner zum Laufen gebracht.

Windows 7 - Die neue Oberfläche
Windows 7 bietet einige neue, überzeugende und durchaus „arbeiterleichternde“ Lösungen zur Verwaltung der Fenster auf dem Bildschirm.

Wie von früheren Windows Versionen her schon bekannt, erhält man einen schnellen Überblick über alle geöffneten Programme mit der Tastenkombination ALT + TAB. Wenn man nun aber unter Windows 7 mit der Maus auf eines der kleinen Vorschau-Bilder zeigt, greift die neue Funktion „Aero Peek“. Das Fenster wird in Originalgröße angezeigt, alle übrigen werden durchsichtig.

Hat man z.B. mehrere Word Dokumente geöffnet und möchte zu einem ganz bestimmten springen, hilft einem ich hierbei die neue Taskleiste „Superbar“. Zeigt man hier mit dem Mauszeiger auf das Programm-Icon, erscheinen auch hier wieder kleine Vorschau-Bilder der einzelnen Dokumente.

Die Darstellung und Platzierung von zwei geöffneten Fenstern auf dem Bildschirm ist denkbar einfach. „Aero Snap“ - Sobald man ein Fenster zum linken, rechten oder oberen Monitorrand zieht, rastet es wie von alleine an dieser Stelle ein. Wenn man beispielsweise ein Fenster zum rechten Rand zieht, rastet dieses an dieser Stelle ein und beansprucht die Hälfte des Monitors. Zieht man nun ein zweites Fenster an den linken Rand, hat man beide Fenster auf dem Monitors nebeneinander dargestellt. Das ist eine durchaus sinnvolle Funktion.

Sicherheit
Windows 7 ist wohl das sicherste Windows aller Zeiten. Die Windows Firewall wurde seit Einführung unter Windows XP immer weiter verbessert Seit Vista kontrolliert sie auch neben dem ausgehenden auch den eingehenden Datenverkehr. Unter Windows 7 kommt die Fähigkeiten dazu, dass private und das öffentliche Profil simultan zu laden und je nach Netzwerkverbindung die passenden Regeln zu wählen.
Mithilfe der sogenannten Schattenkopien ist eine automatische Versionssicherung von Benutzerdateien möglich.

Geschwindigkeit
Windows 7 ist theoretisch und auch praktisch schneller als alle vorherigen Windows-Versionen. Im normalen Windows-Alltag und bei Einsatz der üblichen Programme wie z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und E-Mail wird man nicht unbedingt sofort einen Geschwindigkeitsvorteil bemerken. Bei welchen intensiven Aufgaben, wird eine mein kleiner Geschwindigkeits Vorteil positiv auffallen. Unter Laborbedingungen sind hier eindeutigere Werte erkennbar.

Alles in allem macht Windows 7 sehr viel Spaß und präsentiert sich jung, frisch und dynamisch. Ein Umstieg von Windows XP und Windows Vista ist nicht zwingend notwendig. Aber da beide Systeme irgendwann nicht mehr von Microsoft unterstützt werden, ist ein Umstieg auf Windows 7 kurz und mittelfristig zu empfehlen.
 

Fazit:
Windows 7 ist die Weiterentwicklung von Windows XP und das was Windows Vista eigentlich werden sollte. Windows 7 bietet ein paar durchaus sinnvolle und nützliche neue Funktionen. Wie bei jedem neuen Betriebssystem, stehen noch nicht alle Hardware-Treiber zur Verfügung. Dies sollte und muss sich innerhalb kürzester Zeit ändern. Windows 7 liegt in verschiedenen Versionen vor und das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Versionen ist durchaus angemessen.


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