Darkspore

Redakteur: Amariya

Darkspore

Genre: Action

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Cover Darkspore
Erscheinungstermin:
28/04/2011
USK:
ab 12 Jahren
Entwickler:
Electronic Arts
Vertrieb:
Electronic Arts
Anzahl Spieler:
1-4
Onlinefähig:
Ja
Website:
Preis:
ca. 50.00 €
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SSG Meinung

Darkspore – Die neue Entwicklung in der „Spore“-Welt.
Obwohl schon „Spore“ bei den Meisten nicht sonderlich gut angekommen ist, wurde die Marke weiterentwickelt und zielt nun mit „Darkspore“ auf das Genre des Action-Rollenspiels ab.

Die Geschichte des Games: Die aggressiven Darkspores wurden durch DNA-Tests aus Versehen von den Krogenitoren erschaffen. Diese versuchen jetzt, die Darkspore-Bedrohung einzudämmen, damit sie nicht selber vernichtet werden.
Das Ziel des Spielers ist somit klar: Erfolgreich gegen die Darkspores in den Kampf zu ziehen.

Wo man in „Spore“ besonders Freude an der Erschaffung und Weiterentwicklung immer neuer Kreaturen hatte, geht es in „Darkspore“ hauptsächlich um die Kampf-Sequenzen. Im Laufe des Games erhält man Zugriff auf 100 verschiedene Kreaturen. Zwar kann man die Figuren auch verändern und nach seinem eigenen Geschmack gestalten, doch die Grundlage ist hier bereits vorgegeben.
Die zur Verfügung stehenden Figuren sind in 5 verschiedene Genetik-Typen (Plasma, Bio, Nekro, Cyber und Quanten) und in drei verschiedene Klassen (Wachen, Verwüster und Sturm) aufgeteilt. Jede dieser Arten hat verschiedene Fähigkeiten, die sich allerdings auf je 5 beschränken. Eine etwas geizige Idee der Entwickler …
Aus den vorhandenen Kreaturen wählt man sich dann 3 aus, mit denen man dann gegen die Darkspores in den Krieg zieht. Hier sollte man sich natürlich reiflich überlegen, welche Fähigkeiten und Typen sich gegenseitig am besten ergänzen. Während den Kämpfen kann man dann zwischen diesen 3 Figuren wechseln und muss gut taktieren.

Die Kämpfe spielen sich in verschiedenen Schlachtfeldern in insgesamt 6 Welten ab, die sich allerdings alle ziemlich ähneln. Auf dem Weg zum jeweiligen Boss muss man mehrere Gruppen Darkspores besiegen. Hier hätte etwas mehr Abwechslung wirklich gut getan. Nur die verschiedenen Bosse sind meist nett gestaltet und oft auch eine wirkliche Herausforderung.
Die einzelnen Kämpfe reduzieren sich leider eher auf das simpelste Klicken und die taktischen Möglichkeiten lassen sehr zu wünschen übrig.

Einen wirklichen Level-Aufstieg der Figuren, wie man ihn von anderen Spielen her kennt, gibt es bei Darkspore nicht. Hier wird die Entwicklung der Kreaturen nur durch die Ausrüstung, bzw. Bauteile bestimmt. Diese fallen entweder als Beute oder man kann sie zwischen den Levels mit DNA kaufen, die als Währung dient und die man während des Spiels erhält.

Ein großes Manko dieses Spiels ist die permanente Notwendigkeit einer online-Verbindung, selbst wenn man solo spielt. Auch wenn Darkspore eher auf den Multiplayer-Modus ausgelegt ist, kann es ja doch hin und wieder vorkommen, dass man einmal eine Einzeltour starten möchte, und eigentlich keine online-Verbindung bräuchte.

Die Grafik des Games ist recht nett gestaltet und auch einige Animationen werden den ein oder anderen begeistern, aber hier hätte man locker noch viel mehr herausholen können. Auch die Kameraführung ist wieder einmal suboptimal gelöst.
 


Fazit:

Es ist wirklich schade, wieviel Potenzial man bei Darkspore nicht genutzt hat. Die Idee ist wirklich gut, aber an der Umsetzung hapert es: Die Story ist recht langweilig und ohne Abwechslung, es fehlen Dialoge und spannende Aufgaben. Neben Kämpfen, Erfahrung gewinnen und Ausrüstung sammeln passiert nicht viel.
Schön gelöst ist allerdings die Wechselmöglichkeit zwischen den verschiedenen Figuren, und wer schon in Spore Spaß daran hatte, seine Kreaturen zu gestalten, der wird auch in Darkspore viel Zeit damit verbringen.

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