Cursed Mountain
Verfasst von Flex am Mo, 07/09/2009 - 20:55
Leichen an sich unverletzt doch mit vor Angst verzerrten Gesichtern und stark verwest obwohl erst vor kurzem die Bewohner diesen Ort verlassen hatten. So beginnt nach einem kurzem aber sehr hilfreichen Tutorial, Cursed Mountain, der neue Horror Schocker von DeepSilver.
Der Flair der 80 er Jahre und die aufregend andere Art des Horrors die bei diesem Game vermittelt werden machen es zu etwas besonderem.
Die unheimliche Geisterwelt des Buddhismus ist etwas, woran sich bisher wenige gewagt haben und doch ist es DeepSilver hier gut gelungen eine Verbindung zwischen den klassischen Horroreffekten und dem buddhistischen Glauben herzustellen.
Wie oben schon erwähnt beginnt das Spiel mit einem kurzen Tutorial in dem die einfache Steuerung, die die Möglichkeiten der Wii gut ausnutzt, zu erklären. So gibt es die klassische Steuerung um sich normal zu bewegen, doch im Kampf kommt mit Schlag und Hieb Kombinationen die Action direkt zum Spieler. Im Weiteren Verlauf werden diese Kombinationen immer wieder erweitert doch werden sie alle erklärt.
Als Waffe hat man den Eispickel mit dem Kisten und Tonvasen zertrümmert werden und die darin gefundenen Räucherstäbchen können euch mit Hilfe der richtigen Gebete an den Gebet-Schreinen eure Lebensenergie wieder geben. Diese verliert ihr im Kampf gegen die Geister.
Die direkte Umgebung ist gut gestaltet, und durch das Klingeln der Mönchsglocken und dem Pfeifen des Windes auch akustisch sehr gut gelungen. So wird das düstere Flair durchgehend Aufrechterhalten was einen über die Schlecht gemachten Berge hinweg tröstet. Wer also atemberaubende Bilder vom Dach der Welt erwartet hat der wird leider enttäuscht.
Die Geister sind leider kaum voneinander zu unterscheiden, denn bös gesagt kennt man einen Geist kennt man den Rest auch. Was das Ganze wiederum rettet sind die unterschiedlichen und gut getimten Einspieler zu den Angriffen, wobei man die Einspieler aber nach längerem spielen ebenfalls alle kennt. Die Angriffe der Geister selber wiederum sind leider meistens gut vorherzusehen denn kaum nähert man sich einer offenen Fläche nachdem man ein Haus durchsucht hat so wird man angegriffen.
Der Levelaufbau ist sehr geradlinig, was ein Verlaufen unmöglich macht und das Gefühl von Entscheidungsfreiheit im Keim erstickt. Aber durch die Schriftstücke die man immer wieder findet wird einem die unglaubliche Geschichte des Bruders auf dessen Suche man sich befindet erzählt und so bekommt man immer gerade genug Informationen um weiter zu machen um auch den Rest zu erfahren.
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Redakteur: Flex

Erscheinungstermin:
03/09/2009
USK:
ab 16 Jahren
Entwickler:
Deep Silver
Vertrieb:
Deep Silver
Betriebssystem:
Wii
HD-Auflösung:
K.A.
Anzahl Spieler:
1
Onlinefähig:
Nein
Trophäen:
Nein
Website:
Preis:
ca. 45.75 €
SSG Meinung
Eine tote Stadt auf 5000m Höhe, der Wind pfeift durch die engen Gassen und im Hintergrund liegen die majestätischen Gipfel des Himalajas. Selbst die Tiere haben diesen verfluchten Ort verlassen und doch sieht man Schatten und Schemen gerade so knapp im Sichtfeld um nicht sicher sagen zu können was man sieht.Leichen an sich unverletzt doch mit vor Angst verzerrten Gesichtern und stark verwest obwohl erst vor kurzem die Bewohner diesen Ort verlassen hatten. So beginnt nach einem kurzem aber sehr hilfreichen Tutorial, Cursed Mountain, der neue Horror Schocker von DeepSilver.
Der Flair der 80 er Jahre und die aufregend andere Art des Horrors die bei diesem Game vermittelt werden machen es zu etwas besonderem.
Die unheimliche Geisterwelt des Buddhismus ist etwas, woran sich bisher wenige gewagt haben und doch ist es DeepSilver hier gut gelungen eine Verbindung zwischen den klassischen Horroreffekten und dem buddhistischen Glauben herzustellen.
Wie oben schon erwähnt beginnt das Spiel mit einem kurzen Tutorial in dem die einfache Steuerung, die die Möglichkeiten der Wii gut ausnutzt, zu erklären. So gibt es die klassische Steuerung um sich normal zu bewegen, doch im Kampf kommt mit Schlag und Hieb Kombinationen die Action direkt zum Spieler. Im Weiteren Verlauf werden diese Kombinationen immer wieder erweitert doch werden sie alle erklärt.
Als Waffe hat man den Eispickel mit dem Kisten und Tonvasen zertrümmert werden und die darin gefundenen Räucherstäbchen können euch mit Hilfe der richtigen Gebete an den Gebet-Schreinen eure Lebensenergie wieder geben. Diese verliert ihr im Kampf gegen die Geister.
Die direkte Umgebung ist gut gestaltet, und durch das Klingeln der Mönchsglocken und dem Pfeifen des Windes auch akustisch sehr gut gelungen. So wird das düstere Flair durchgehend Aufrechterhalten was einen über die Schlecht gemachten Berge hinweg tröstet. Wer also atemberaubende Bilder vom Dach der Welt erwartet hat der wird leider enttäuscht.
Die Geister sind leider kaum voneinander zu unterscheiden, denn bös gesagt kennt man einen Geist kennt man den Rest auch. Was das Ganze wiederum rettet sind die unterschiedlichen und gut getimten Einspieler zu den Angriffen, wobei man die Einspieler aber nach längerem spielen ebenfalls alle kennt. Die Angriffe der Geister selber wiederum sind leider meistens gut vorherzusehen denn kaum nähert man sich einer offenen Fläche nachdem man ein Haus durchsucht hat so wird man angegriffen.
Der Levelaufbau ist sehr geradlinig, was ein Verlaufen unmöglich macht und das Gefühl von Entscheidungsfreiheit im Keim erstickt. Aber durch die Schriftstücke die man immer wieder findet wird einem die unglaubliche Geschichte des Bruders auf dessen Suche man sich befindet erzählt und so bekommt man immer gerade genug Informationen um weiter zu machen um auch den Rest zu erfahren.
Fazit:
Das Spiel ist gut gelungen da es mit einer neuen und anderen Art den Horror an die Spieler weitergibt. Die Geisterwelt des Buddhismus wirkt sehr bedrückend und lässt den Spieler die Schattenseiten des buddhistischen Glaubens erleben. Für Hartgesottene Horror-Fans die auf bluttriefende Monster warten ist das Spiel zu harmlos, jedoch für Leute die auf gute Story und Grußelspaß stehen ein absolutes muss.
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