Der unglaubliche Hulk

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Redakteur: Flex

Der unglaubliche Hulk

Genre: Action/Adventure

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Der unglaubliche Hulk Cover
Erscheinungstermin:
03/09/2009
USK:
ab 12 Jahren
Entwickler:
Edge of Reality
Vertrieb:
Sega
Betriebssystem:
Wii
HD-Auflösung:
K.A.
Anzahl Spieler:
1
Onlinefähig:
Nein
Trophäen:
K.A.
Website:
Preis:
ca. 14.95 €

SSG Meinung

Sega hat mit dem unglaublichen Hulk nun den nächsten Versuch gestartet, Marvel auf die Konsolen zu bringen.

Als Bruce Banner alias der Hulk hat man schon ein schweres Leben. Durch einen Strahlenunfall ist man mit Gammastrahlen verseucht die einen veranlassen sich in den Hulk zu verwandeln sobald man wütend wird. Als wäre das nicht genug muss man sich auch noch mit dem Militär herumärgern, die einen als Waffe benutzen wollen und so Bruce daran hindern ein Gegenmittel zu erschaffen.

Mit dieser Problematik werdet ihr nun konfrontiert und müsst euch damit im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen. Nach einem kurzem Tutorial wird klar worauf das Spiel ausgelegt ist. Mit schlagenden Argumenten überzeugt ihr jeden davon dass ihr der King im Ring seid, wobei diesmal die ganze Stadt Manhattan euer Ring ist. Wenn euch das bloße Erforschen der Stadt zu langweilig ist, könnt ihr auf einer kleinen Karte, falls euch der Sinn danach steht, auf die Suche nach dem nächsten Abenteuer gehen und Bösewichte verkloppen.

Die Steuerung des Spiels auf der Wii  ist grauenhaft und beschränkt sich auf ein bloßes Knöpfe drücken, was die Möglichkeiten der Konsole weit unterläuft. Ebenfalls ein Kritikpunkt ist die enorm schlechte Kameraführung die viel zu steil ist, also praktisch aus der Vogelperspektive und die ebenfalls sehr miserable Kamerasteuerung machen das Spielerlebnis doch sehr anstrengend.

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist nicht einstellbar und spricht eher Neueinsteiger an, was allerdings erfahrene Zocker schnell unterfordert und so den Spielspaß weiter trübt.

Zudem ist die Graphik auf der Wii eine reine Katastrophe. Die Umgebung ist zwar detailreich aber nur wenn man von der richtigen Seite hinschaut, was in einer Zeit des 3Dgamings schon fast erschreckend ist. Die Gegner sind zwar zahlreich aber kaum von einander zu unterscheiden außer durch unterschiedlich farbige Kampfanzüge. Wenn ihr Fahrzeuge durch die Straßen schleudert oder Häuser einschlagt oder erklimmt erwarten euch echt unansehnliche Schadenstexturen. Somit macht das Spiel auf der Wii einen sehr schwachen optischen Gesamteindruck.

Was das Spiel gerade noch vor dem Totalabsturz rettet ist die fast grenzenlose Zerstörung die einem ermöglicht wird indem man alles was nicht ein massives Haus ist hoch heben und nach seinen Gegnern werfen kann oder es durch Schläge oder Tritte weit weg befördert. Sicherlich gehört das sehr gut gelungene Belohnungssystem auch zu den positiven Features. Statt euch nach erreichen des nächsten Levels einfach einen neue Fertigkeit zu kaufen müsst ihr sie euch erarbeiten, ein Blick ins Pausenmenü ist da sehr hilfreich.

Fazit:
Auf der Wii eine dramatisch misslungene Umsetzung des Marvel-Klassikers, die einem durch eine schlechte Kameraführung und umständliche Steuerung sowie die misslungene Grafik den Spielspaß nimmt. Die leere, offene Welt und das Fehlen der Interaktion mit dieser machen den Gesamteindruck nicht besser.


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