Red Steel 2

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Redakteur: ElWambo

Red Steel 2

Genre: Beat 'em up

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Red Steel 2 Cover
Erscheinungstermin:
25/03/2010
USK:
ab 16 Jahren
Entwickler:
Ubisoft
Vertrieb:
Ubisoft
Betriebssystem:
Wii
HD-Auflösung:
K.A.
Anzahl Spieler:
1
Onlinefähig:
K.A.
Trophäen:
K.A.
Website:
Preis:
ca. 27.00 €

SSG Meinung

Couchpotatoes aufgepasst – Red Steel 2 zwingt euch zur Bewegung! Ein gehöriger Muskelkater ist bei Red Steel 2 für die Wii schon vorprogrammiert. Endlich gibt es für die Wii auch ein Spiel, in dem die Bewegung des Spielers nahezu 1 zu 1 auf den Bildschirm umgesetzt wird. Aber jetzt erstmal ein bisschen Hintergrundinfo!

Der Charakter wacht auf, seine Hände gefesselt und blickt nach vorne, wo ein nicht gerade liebenswerter Jakal (Banditenclan) dich anlächelt und das Motorrad anlässt. Und schon geht’s ab – über den sandigen Boden, durch Kakteenfelder und einen alten Abwasserkanal... Aber nicht mit unserem Helden, dem der Spaß irgendwann zu langweilig wird und seine Pistole zieht und das Motorrad mit einem gezielten Schuss in Flammen aufgehen lässt ... (die Maschine war echt schön ...). Der jetzt leicht sandige Held steht auf und ab jetzt steuert man diesen durch ein kleines Tutorial, in dem das Spielprinzip sehr anschaulich gezeigt wird und alle wichtigen Informationen (HUD, besondere Plätze, ...) gezeigt werden
.

Ich spaziere ganz ruhig nach draußen, wo ich mich in einer amerikanischen Westernstadt mit fernöstlichem Hauch wiederfinde – Caldera. Und sofort beginnen die Probleme: Ich darf einen alten Mann retten, der von Jakals bedroht wird. Und zur Feier des Tages wird dann dieser alte Mann mein Lehrer UND ich bekomme endlich meine Katana. Nach einer kurzen Einweisung, wie ich meinen Controller rumschwingen und halten muss (ich war beeindruckt von der Präzision der Bewegungsumsetzung) durfte ich auch endlich meine ersten Gegner kloppen gehen. Es kommen noch weitere Charaktere dazu, die mir Tipps geben und mir die Geschichte näher bringen (Denn am Anfang weiß man nur, dass mein ein Typ im roten Mantel, mit einerer Knarre und einer Katana als Bewaffnung ist UND das man einen großen Hass auf die Jakals hat!). Es gibt in jedem Abschnitt ein Missionen-Brett, auf dem man sich die nächsten Aufgaben ansehen kann. Auch sind versteckte Nebenrätsel (z.B. Tresorknacken) in jedem Level. Zwischen all dem Geprügel und Geballer (was richtig Spaß macht!) kann man sich auch auf Levelerkundung begeben – man findet immer was und wenn es nur Kisten kaputtmachen ist, welche – meiner Meinung nach – zu häufig in diesem Spiel sind.

Die Steuerung ist, wie oben schon gesagt, fast 1 zu 1 umgesetzt. Es kommt natürlich ab und an vor, dass im Eifer des Gefechtes manche „Schwertkombinationen“ nicht immer getroffen werden, aber darüber kann man hinwegsehen. Gut gemacht ist auch, dass die Schwerthiebe von leicht bis kräftig gehen. Schüttelt man ein bisschen das Handgelenk, dann kann man die leichten Gegner zwar wie Zorro zerschnetzeln, aber es gibt ja nicht nur leichte Gegner. Spätestens bei gepanzerten Widersachern muss man schon richtig ausholen und durchziehen, damit man das Blechkostüm des anderen erstmal weghaut. Danach kann man wieder Musketier spielen und rumfuchteln, bis der Gegner irgendwann das zeitliche segnet (was aber weniger Spaß macht!). Mit Schwertkombinationen, die man nach und nach erlernt ,oder auch mit Finisher-moves zu arbeiten macht nicht nur mehr Spaß, sondern bringt auch mehr Geld für den Sieger des Kampfes. Das Laufen und umsehen fand ich erst gewöhnungsbedürftig, da man mit dem „Joystick“ am Nunchuck läuft und sich mit dem Wii-Controller umsieht. Aber nach ein bisschen Üben und gegen Wände laufen hat man das auch schnell raus. Und falls man das Gefühl hat, dass das Schwert einen eigenen Wilen hat, dann einfach kurz das Motion-Plus neu kalibrieren und weiter geht der Spaß.



Bei der Grafik war ich am Anfang erstmal ein bisschen erstaunt und habe gedacht, dass ich mich in einem Borderlands Add-On befinde. Da ich aber diesen Stil doch sehr gern hab, war es nach kurzem Spielen auch wieder vergessen. Die schnellen Bewegungen im Kampf und auch die Zwischensequenzen lassen nichts zu wünschen übrig. Klar, kommt es genau wie bei der Steuerung vor, dass in einer wilden Kampfszene mit vielen Beteiligten auch mal die Grafik einen Tick ruckelt, aber über so was schaut man hinweg. Die Sounds passen gut zur Situation im Spiel und erzeugen so eine hervorragende Stimmung. Die Waffen- und Kampfgeräusche sind zwar ab und an sehr dumpf und kommen so nicht ganz authentisch rüber,doch das stört nicht weiter.



Fazit:
Ich hatte Muskelkater am nächsten Tag, aber der war es wert. Endlich ein Spiel für die Wii, das auch wirklich anstrengend ist, wenn man es spielt. An diesem Spiel verliert man nicht den Spaß, da es nicht eintönig wird. Klar wiederholen sich die Gegner und auch manchmal gleichen sich die Szenarien, aber dem Spieler sind so viele Möglichkeiten offen seine Gegner platt zu machen und das auf sehr unterschiedliche Weise. Das Spiel bekommt vom mir – auf einer Skala von 1 – 10 – eine 8.
Ich hatte doch sehr viel Spaß beim Spielen und wie gesagt, der rechte Arm hat mir zwar echt weh getan, aber das hat ein bisschen Magnesium und das wiederholte Spielen am Tag danach wieder weg gemacht!

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