Dynasty Warriors: Strikeforce

Redakteur: Zabat

Dynasty Warriors: Strikeforce

Genre: Action/Adventure

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Dynasty Warriors: Strikeforce Cover
Erscheinungstermin:
19/02/2010
USK:
ab 12 Jahren
Entwickler:
KOEI
Vertrieb:
THQ
Betriebssystem:
Xbox 360
HD-Auflösung:
1080p
Anzahl Spieler:
1-4
Onlinefähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Website:
Preis:
ca. 40.00 €

SSG Meinung

Das virtuelle Museum öffnet mit Dynasty Warriors Strikeforce erneut seine Tore. THQ unter Entwicklung von KOEI veröffentlicht hiermit bereits den fünften Titel der Dynasty Warriors Serie für die XBox 360. Der Erfolg der Serie war bis jetzt meist nur durchschnittlich da sich am Spielprinzip meist wenig geändert hat.

Auch der Strikeforce Ableger setzt hierbei auf Schlachten im alten Chinareich und wie in den Teilen davor wählt ihr eine Figur der drei Königreiche aus und zieht auf mehr oder minder schwach gestalteten Schlachtfeldern in den Krieg. Die altertümliche Grafik und die massiven Probleme der Engine überhäufen das Game nicht gerade mit Ruhm.

Strikeforce beginnt mit dem Ende eines Aufstands und ein Zeitalter der Anarchie und des Krieges bricht aus. Nach dem Intro entscheidet ihr euch für einen der drei Clans die jeweils für bestimmte Ideale stehen unter ihrer Herrschaft das zerbrochene China wieder vereinen wollen.

Habt ihr euch für einen der Clans entschieden, müsst ihr euch noch euere Spielfigur auswählen. Ob Mönch, Krieger oder Dame mit Fächer je nach Clan habt ihr ein abwechslungsreiches Angebot mit passenden Helden für jedermann. Positiv ist ebenfalls das RPG-System. Im Dorf kann man neue Waffen und Gegenstände erwerben, Ausrüstung verbessern und Aufträge für zusätzliche Erfahrungspunkte annehmen.

Außerdem kann man hier im späteren Spielverlauf auch seine Spielfigur ändern. Was mir im Übrigen auch sehr positiv auffiel ist die Missionsvielfalt und breit gefächerte Möglichkeiten in der Teamwahl.

Die zwar völlig doofen aber zahlenmäßig immens überlegenen Computergegner können entweder von euch alleine niedergerungen werden, oder ihr nützt die Möglichkeit bis zu 3 computergesteuerte Offiziere hinzu zuschalten. Die sind zwar auch nicht sonderlich schlauer als die KI des Gegners aber manchmal ist Quantität doch besser als Qualität. Nicht immer, wie man am Rest des Spieles sieht.

Das Spiel verfügt aber neuerdings über einen COOP-Modus den man mit bis zu vier Freunden bestreiten kann. Das sorgt natürlich für deutlich mehr Spaß, als sich alleine mit den trögen KI-Gegnern herumzuschlagen.

Für Leute die der englischen Sprache nicht mächtig sind wird es reichlich zu lesen geben. Die Sprachausgabe in den Videosequenzen ist Englisch mit deutschen Untertiteln. Was schade ist da man sich so wenig auf die tollen Sequenzen konzentrieren kann.

Fazit:

Ein wirkliches Kaufargument gibt es leider nicht, außer natürlich man ist ein großer Dynasty Warriors Fan. Die Unterschiede zu den Vorgängern sind einfach zu gering. Die Verantwortlichen und die Entwickler sollten Dynasty Warriors ein wenig schlafen lassen und anstelle einer Politur dem Wagen eine komplett neue Karosse verleihen und ein ordentliches NextGen-Game auf den Markt bringen. Leider gibt es dazu nicht viel mehr zu sagen.

In diesem Sinne

Xièxiè (chin. Für Danke)

Euer Zabat


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