Protest über das abrupte Ende und Statement vom Publisher

Viele Spieler in den Steam-Foren beklagten sich über das abrupte Ende des kürzlich veröffentlichten Dark Matter. Ohne typischen Endkampf oder einer Endsequenz soll der Sidescroller nach ca. vier Stunden einfach aufhören. In Textform wird die restliche Geschichte dann einfach runtergeleiert. Viele Käufer gingen darum davon aus, ein Spiel erworben zu haben das noch nicht fertig war.

Erik Schreuder (Chief Executive Officer von Iceberg Interactive) meldete sich in der Zwischenzeit zu Wort und stellte klar, dass das Spiel vollständig sei und die Steam-Beschreibung dem tatsächlichen Inhalt entsprechen würde. Er gab fünf bis neun Stunden Spielzeit in 14 Levels an, gibt aber zu, dass das Ende des Spiels verwirrend und nicht zufriedenstellend sei. Er entschuldigt sich und kündigt einen besseren Abschluss als Patch an.

Weiterführend erklärt Erik Schreuder, dass der Umfang des Spiels ursprünglich deutlich größer ausfallen sollte. Leider hatten die InterWave Studios letztendlich kein Geld mehr zur Verfügung. Mit einer Kampagne bei Kickstarter versuchten die Entwickler noch mehr Geld für das Spiel aufzubringen, aber das Vorhaben scheiterte. Leider kamen von den benötigten 50.000 Pfund nur 6.227 Pfund zusammen. Daher wurde wohl die Entscheidung getroffen, dass Dark Matter nicht als "Vollpreis-Titel" für 30 Dollar, sondern als episodisches und kürzeres Spiel für 14,99 Dollar erscheinen soll. Die Umstellung wurde aber schlecht kommuniziert.